Echoes from the Sky

Die Ausstellung ECHOES FROM THE SKY geht von dem Film CURENT SHOT 02 – einer Zusammenarbeit von Lukas Marxt und Jung An Tagen – aus, der die Simulation einer Lawine zeigt. Es wird für die Ausstellung ein Sound von Jung An Tagen zum Film komponiert, welcher eine Akustik herstellt, die im Ganzen nur an einer Stelle im Raum zu hören sein wird. Diese Stelle ist jedem Besucher nur einzeln gewehrt. Vanja Smiljanić & Lukas Marxt bauen ein futuristisch wirkendes Hohlspiegelmikrofon, auf dem liegend der Film betrachtet werden kann und der absolute Sound hörbar sein wird. Sound-Spiegel sind analoge Verstärker, die im 1. Weltkrieg vor der Erfindung des Radars erstmals entwickelt wurden. Sie wurden eingesetzt, um ankommende feindliche Flugzeuge zu erkennen, indem sie die Geräusche ihrer Motoren verstärkten.

Mit dieser Inszenierung wird der Ausstellungsraum in eine Art wissenschaftliches Forschungslabor mit einer ganz eigenen Atmosphäre verwandelt. Hier soll der Versuch, mit dem Universum in Verbindung zu treten und eine Ebene wahrnehmen zu können, welches uns normalerweise verwehrt bleibt, ermöglicht werden. In ihren Arbeitsweisen wollen beide Künstler dem nicht Fassbaren, der Magie der Zwischentöne, dem Übersinnlichen im Hier und Jetzt auf die Spuren kommen und diese zu fassen suchen. Wir dürfen uns auf eine Ausstellung mit der Frage der kollektiven und individuellen Wahrnehmung auf visueller und akustischer Ebene freuen.
(Linda Nadji, kuratorin der Ausstellung)

 

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Current Shot 2.0
Lukas Marxt & Jung an Tagen
video, ton, 09:31 min
2016

 

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l1000057Sound Mirror
Lukas Marxt & Vanja Smiljanić
wood, iron, plexiglass
150 x 180 x 160cm
2016

l1000075l1000047Echoes from the Sky
installation view
(photos: Martin Plüddemann)
Q 18, Cologne
2016

 

l1000065Corner Reflectors
Vanja Smiljanić
aluminium, wood
120 x 140 x 80 cm
2014

 

During the exhibition there was an attempt to temporarily shift the purpose of reflective instruments: Sound mirror and Corner Reflectors, into instruments for diffraction.
In the context of this performance, the concept of diffraction corresponds to a particular category of critical consciousness, excluded from familiar habits and seductions of representationalism (from reflecting the world from outside) to a way of understanding the world from within and as a part of it.
In order to activate the way of thinking about social and natural practices in performative rather then representational mode, the audience was invited to participate in a light choreography and place the intention in the notions of hacking, transforming of instruments, broken tools, empowerment, empowerment through appropriation, and expansion of consciousness through the liberation of form.

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img_3243_2Echoes from the Sky,
solo performance, 20min
2016
(photos: Linda Nadji)

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